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Wieviele Sterne gibt es eigentlich? Und wer bringt sie zum Leuchten?

Sterne sind immer und überall am Himmel, aber oft wird der Blick auf sie getrübt. Wolken können unsere Sicht beeinträchtigen, aber vor allem künstliches Licht ist ein Störfaktor. Was kann man dafür tun, dass wieder mehr Sterne am Himmel leuchten? Es gibt engagierte Menschen, die sich genau dafür einsetzen.
Wieviele Sterne gibt es – Auf diesem Bild vom Berg Hochtor sind Tausende zu sehen.
Wieviele Sterne gibt es – Über dem Hochtor sind es so einige. © Simone Jungwirth

Wieviele Sterne gibt es?

»Weißt Du wieviel Sternlein stehen«, wird in einem bekannten Kinderlied oft gefragt. Allein unsere Heimatgalaxie, die Milchstraße, besteht aus 200 Milliarden Sternen. Wenn wir uns jetzt vorstellen, dass es alleine 100 Milliarden bekannte Galaxien gibt, übersteigt diese unfassbar große Zahl schnell unsere Vorstellungskraft. Und tatsächlich weiß niemand so wirklich, wieviele Sterne es wirklich gibt.

Aber wieviele Sterne gibt es, die wir mit bloßem Auge sehen können? Die Antwortet könne man sich aussuchen, sagt Florian Freistetter, Astronom, Autor und Wissenschaftskabarettist, in seinem Podcast Sternengeschichten: »Von 35 bis 100 Quadrillionen ist alles drin«. In den meisten deutschen Städten würde man lediglich die hellsten 35 Sterne sehen, weil die Verschmutzung des Himmels durch künstliches Licht hier enorm sei. In sternenklaren Nächten in Gebieten ohne Lichtverschmutzung, wie zum Beispiel in einem Sternenpark, dürften es zwischen 2.000 und 5.000 Sternen sein. Zu einer ähnlichen Einschätzung gelangen auch die Sterngucker vom Bayerischen Rundfunk.

Der Blick in die Sterne begeistert Menschen

Warum Draußen Schlafen unter freiem Himmel so glücklich macht, habe ich bereits beschrieben. Aber warum erfüllt viele der Blick in den Sternenhimmel mit Glück? Bei mir ruft der Blick in den Sternenhimmel ein Gefühl von Ehrfurcht hervor. Die unendliche Größe des Universums gibt mir den Freiraum zu träumen, denn die Probleme des Alltags wirken im Vergleich ganz klein und beherrschbar und stehen meinen Träumen nicht im Wege. Oft bitte ich die Sterne in Gedanken um Unterstützung für meine Pläne, äußere Wünsche und danke ihnen auch für Wünsche, die sich erfüllt haben. Wenn man so will, ist für mich der Blick in den Sternenhimmel eine Art Meditation.

Mit meinen tief emotionalen Eindrücken bin ich nicht alleine. Für Simone Jungwirth ist der Blick in Sterne die Rückbesinnung darauf, dass wir Teil eines großen Ganzen sind. »Unter einem Himmel voller Sterne lässt sich das für mich ganz eindrucksvoll erfahren. Jedes Mal wieder ergreift mich diese Magie eines wirklich dunklen Nachthimmels mit Milliarden von Sternen.« Die Österreicherin hat ihre Faszination für den Sternenhimmel 2019 bei einer Sternenführung in einem der dunkelsten Regionen Österreichs, dem Nationalpark Gesäuse, wiederentdeckt. Seitdem beschäftigt sie sich mit Astronomie und mit Nachthimmel-Fotografie und hat unzählige bewegende Nächte unter freiem Himmel verbracht.

Für Simone ist der Sternenhimmel ein verbindendes Element der Menschen. Ein Gefühl des Friedens und der Nächstenliebe würden die Sterne in ihr hervorrufen, welches sie dazu motiviere die Umwelt zu schützen und sich für die Natur einzusetzen.

Den Sternenhimmel wieder freilegen

Das war auch ihre Motivation, sich bei den Paten der Nacht zu engagieren. Denn es gibt Menschen, die sich zum Ziel gemacht haben, den Sternenhimmel wieder freizulegen vom künstlichen Licht der Zivilisation, damit uns der Blick in einen sternenübersäten Nachthimmel wieder öfter zuteil wird. Die Paten der Nacht ist eine Initiative von Menschen in Deutschland und Österreich, die sich gemeinsam für Wissensvermittlung und Bewusstseinsbildung rund um das Thema Lichtverschmutzung einsetzen.

Die Initiative erklärt Kommunen, Unternehmen und Privatpersonen, was Lichtverschmutzung ist und wie jeder dazu beitragen kann sie zu reduzieren. »Licht nur an Orten und Zeiten zu verwenden, wo es wirklich gebraucht wird oder Lichtquellen abzuschirmen und warmweißes Licht zu verwenden, sind nur zwei Maßnahmen, die meist wenig Aufwand bedeuten und sehr viel bewirken können.« Denn um die Erhellung des Nachthimmels zu vermeiden, müssen wir auf der Erde nicht alle Lichter ausschalten. Längst gibt es Leuchten, welche das Licht dorthin strahlen lassen, wo wir es wirklich benötigen: auf die Erde und nicht ins Weltall.

Paten der Nacht unterstützen

Die Paten der Nacht wollen die Sterne wieder zum Leuchten bringen. Dieses Engagement wollen wir mit SkyHeia natürlich unterstützen, denn Draußen Schlafen ist mit einem sternenübersäten Nachthimmel besonders schön. Seit dem 22.02.2022 sind wir offizielle Unterstützer der Paten der Nacht und sind sehr zuversichtlich, dass durch diese Initiative das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit künstlichen Licht geschärft wird und in Zukunft wieder mehr Menschen eine sternenklare Nacht zuteil wird.

PS: Danke an Simone Jungwirth für das atemberaubende Nachtbild. Weitere Bilder gibt es auf ihrem Instagram-Account @nachthaltig.

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