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7 Gründe, warum Schlafen unter freiem Himmel glücklich macht

Draußen Schlafen unter freiem Himmel macht glücklick: Das Bild zeigt ein Bett, welches im Wald steht und in dem jemand mit glücklichem Gesichtsausdruck schläft

1.  Schlafen unter freiem Himmel synchronisiert unseren Schlaf-Wach-Rhythmus

Jeder Mensch trägt einen Zeitplan in sich, der dem Körper sagt, wann Zeit zum schlafen oder wachen ist, auch bekannt unter dem Begriff »circadianer Rhythmus«. Gustav Kramer und Jürgen Aschoff fanden bereits in den 1950er Jahren heraus, dass sich der Schlafrhythmus von Menschen, die sich mehrere Wochen in ausschließlich in künstlich beleuchteten Räumen aufhielten, stark veränderte. Während die Probanden zu Beginn des Experiments von 21 bis 7 Uhr schliefen, verlagerte sich die Schlafzeit nach 21 Tagen von 16 bis 1 Uhr nachts.

Durch den allgegenwärtigen Einsatz von Bildschirmen sind wir heute auch außerhalb wissenschaftlicher Experimente mit hellem Licht »bestrahlt«. Das kann dazu führen, dass unser circadianischer Rhythmus aus dem Takt gerät und wir Schlafstörungen entwickeln.

Beim Schlafen unter freiem Himmel nehmen wir das natürliche Umgebungslicht über die Ganglienzellen im Auge auf und durch hormonelle Prozesse wird unsere innere Uhr wieder mit dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus synchronisiert.

 

2.  Wir benötigen weniger Schlaf, um ausgeschlafen zu sein

Wir haben schon unzählige Nächte draußen geschlafen und können ganz selbstbewusst und mit guten Gewissen behaupten: Beim Draußen Schlafen benötigen wir ungefähr eine Stunde weniger Schlaf, um genauso ausgeschlafen zu sein, würden wir in unserem Schlafzimmer im Haus oder in der Wohnung schlafen.

Nun haben wir uns schon auf die Suche gemacht nacht wissenschaftlichen Beweisen für unsere Hypothese, nur leider wurde das Schlafen unter freiem Himmel noch nicht ausreichend erforscht. Es gibt einige kleinere Untersuchungen dazu, dass sich hohe CO2-Konzentrationen im Schlafzimmer negativ auf die Schlafqualität auswirkt, aber die sind weder representativ, noch sind die anderen Faktoren für das Schlafen im Freien nicht berücksichtigt.

Ist es die frische Luft, also der hohe Sauerstoffanteil in der Atemluft? Sind es die natürliche Umgebung, also Bäume und Pflanzen im Garten, der freie Blick in den Sternenhimmel oder vielleicht die nächtlichen Geräusche, die Schlaf im Freien so erholsam machen? Wir sind bereits auf der Suche nach Wissenschaftlern, die sich des Phänomens annehmen möchten.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich beim Schlafen unter freiem Himmel komfortabel und wohl behütet bettet – wie im eigenen Bett im Schlafzimmer. Denn wenn man unbequem auf einer Isomatte hin- und herrutscht, kann die Nacht auch schnell unerträglich lang werden und morgens mit tiefen Augenringen garniert werden.

 

3.  Mit Freunden oder dem Partner ist das Schlafen unter freiem Himmel ein super Gemeinschaftserlebnis

Schlafen ist etwas sehr intimes. Wir tun es entweder alleine oder mit unseren Partnern, manchmal auch mit Freunden, wenn wir auf Reisen sind.

Wenn wir abends zur Ruhe kommen, ist Raum für die Themen, für die im Trubel des Tages zu wenig Zeit bleibt. Körper und Geist gehen vor dem Schlafengehen in Entspannungszustand, wir nehmen uns selbst und auch andere viel intensiver wahr. Das öffnet die Gelegenheit für emotionale und tiefgehende Unterhaltungen, aber auch für das stille Erleben der Ruhe oder das Bewundern von den Milliarden von Sternen in der Milchstraße.

Wenn wir auf diese Weise Körper und Seele in Einklang bringen, ist das eine gute Voraussetzung für intensive zwischenmenschliche Begegnungen.

 

4.  Beim Draußen Schlafen bekommen wir frische Luft. Ohne Zeitverlust.

Die meisten Menschen verbringen 90 Prozent ihrer Zeit in Gebäuden. Dort ist die Luftqualität oft schlecht, denn unsere Häuser sind heutzutage sehr effizient isoliert, eine angemessene Belüftung fehlt oft. Es gibt unzählige Studien und Mythen darüber, warum frische Luft so gut ist: Sie stärkt das Immunsystem, macht einen schönen Teint, soll den Blutdruck senken und vieles mehr, was zu beschreiben an dieser Stelle zu umfassend werden würde.

Wenn man Artikel über solche Studien liest, folgt natürlich am Ende zwangsläufig die sinnvolle Empfehlung, dass man sich mindestens 30 Minuten oder 1 Stunde am Tag draußen aufhalten sollte. Das klappt aus unserer Erfahrung leider nicht immer. Aber beim Schlafen unter freiem Himmel versorgen wir unseren Körper sogar stundenlang mit dem begehrten Sauerstoff. Das ist vermutlich auch die Erklärung dafür, warum wir uns nach dem Draußen Schlafen so frisch und vital fühlen.

 

5.  Wenn der Partner nachts schnarcht, hat man einen Plan B

Wer einen Partner an seiner Bettseite hat, der entweder ab und zu oder auch jede Nacht schnarcht, weiß wie belastend diese nächtliche Lärmstörung sein kann. Sägt der Partner munter im Schlaf, ist es für den Bettpartner äußerst schwer einzuschlafen. Entweder man versucht sich dann passiv vor den Mund-Nasen-Schallwellen mit einem Kissen über dem Kopf (Achtung, auf ausreichende Frischluftzufuhr achten!) oder Kopfhörern mit Rauschunterdrückung zu schützen oder man geht in den Angriffsmodus und hält dem Nichtsahnenden die Nase ein paar Sekunden zu oder versucht durch Wecken eine Änderung des Schnarchmodus zu erwirken.

Ob aber aktive oder passive Problemlösungsversuche: die Nachtruhe und damit das Wohlbefinden am nächsten Tage wird arg in Mitleidenschaft gezogen. Wenn der Schlafrhythmus nachts ständig unterbrochen wird oder wir einfach zu weniger Schlaf kommen, kann der nächste Tag ganz schön hart werden!

Deswegen ist es immer gut, einen Plan B zu haben, eine Exit-Option für den Fall, dass alle Schnarch-Gegenwehr unwirksam bleibt und für die Nichtschnarcher die Nacht zur Tortur wird. Warum stellst Du Dir also kein Bett in den Garten, auf die Terrasse oder auf den Balkon und verlässt einfach den Ort des Übels, wenn der Kampf ohnehin aussichtslos erscheint. Schlafen unter freiem Himmel befreit Dich vom Schnarchen und gibt Dir ein Stück Freiheit zurück!

 

6.  Man kann mit den Sternen einschlafen

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich sind die Sterne etwas ganz Besonderes. Die unendliche Weite des Universums ist eines der großen Rätsel auf der Welt, ein Mysterium, welches man sich aber dennoch anschauen kann. Der Blick in den Sternenhimmel lässt die alltäglichen Probleme etwas kleiner ausschauen und öffnet das Bewusstsein für Gefühle, Gedanken, Wünsche und vieles mehr.

In meiner Jugend hätte ich stundenlang nachts stundenlang in den Himmel blicken können, wenn mir nicht irgendwann der Nacken steif oder der Untergrund auf den ich mich niedergelassen habe zu kalt oder hart geworden wäre.

Wenn man es sich in einem Bett so gemütlich macht, dass einem weder Kälte noch eine ungemütliche Liegeposition noch Mücken den Komfort zunichte machen können, wird Sterneschauen zum echten Genuss. Dann kann man sich, wenn man möchte, stundenlang in Mond, Mars und Venus, die zahlreichen Sternbilder und herumfliegende Satelliten und Flugzeuge vertiefen, bis man ganz entspannt mit ihnen einschläft.

 

7.  Schlafen unter freiem Himmel ist ein echtes Mikroabenteuer!

Um mal auf andere Gedanken zu kommen und aus seinem Alltag auszubrechen, muss man nicht gleich mit Virgin Galactic ins All fliegen oder mit Jochen Schweitzer einen Bungee-Jump vom Staudamm machen. Solche Unternehmungen sind eher aufwändiger Natur und kosten viel Zeit.

Mikroabenteuer sind kleinere Aktivitäten, die Dir im Alltag dabei helfen, den Kopf wieder frei zu bekommen oder auf frische Ideen zu kommen. Die Bandbreite reicht vom spontanen Picknick am unbekannten Ende der Stadt bis zum spontanen Ansprechen unbekannter Menschen. Durch neue Erfahrungen und Eindrücke wird unser Geist wieder wacher und auch unsere Kreativität wird gefördert. Wir müssen unsere Komfortzone ab und zu verlassen, um die Welt aus einer neuen Perspektive betrachten zu können.

Draußen zu schlafen ist eine einfache Möglichkeit, seinem Geist wieder auf die Sprünge zu helfen. Der Weg in den Garten oder auf den Balkon ist nicht weit und eine Übernachtung draußen ist jedesmal vor Neuem ein besonderes Erlebnis oder um es in den Worten von Wolfgang zu sagen: »Draußen Schlafen ist wie Urlaub!«

 

 

 

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