Schlafen am Strand und ein großartiger Kick-Off am Meer.

Schlafen am Strand: Zwei normale Betten (kein spezielles Outdoor-Bett) stehen am Strand an der Nordsee in Wassenaar bei Katwijk. Der Blick geht über die weiße Bettwäsche und das Fußende hinaus auf das Meer. Es ist kurz vor Sonnenaufgang.
Kurz vor Sonnenaufgang an der holländischen Küste.

Ein Outdoor-Bett soll es sein

Zwei Tage frei, keine Verpflichtungen und den großen Wunsch ans Meer zu fahren. Dazu laut Wettervorhersage sternenklarer Himmel an der Nordsee. Beste Voraussetzungen also für Schlafen am Strand! Gut, es war Winter, aber das sollte uns nicht von unserem Plan abhalten. An der Küste vermuteten wir mildere Temperaturen wegen der Nähe zum Meer. Also packten wir am 17. Februar 2018 unsere beiden einfachen Metallbetten (damals gab es weder einen Prototypen der SkyHeia, noch war uns der Name schon eingefallen) in den Kofferraum und fuhren nach Wassenaar an die holländische Nordseeküste.

Wir hatten nach solch einer Gelegenheit gesucht, denn wir wollten unseren Plan, ein neues Outdoor-Bett für das gemütliche Draußen Schlafen zu entwickeln, endlich in die Tat umsetzen. Lange hatten wir darüber nachgedacht, ob wir zuerst Gleichgesinnte für das Schlafen unter freiem Himmel finden sollten, also eine Art “Draußen-Schlafen-Community” aufbauen sollten oder ob wir es gleich wagen sollten, ein Bett dafür zu erfinden. Am Ende entschieden wir uns für die Entwicklung eines speziellen Outdoor-Betts, weil wir zu der Überzeugung gelangt waren, dass komfortables Draußen Schlafen ansonsten mit zu viel Aufwand verbunden sein würde.

Für dieses Vorhaben brauchten wir einen symbolischen Kick-Off und jetzt war die Gelegenheit – Schlafen am Strand in echten Betten!

Angekommen am Strand von Wassenaar, dem Wassenaarse Slag, haben wir uns erst einmal in der Brasserie De Badmeester mit traditionellen holländischen Speisen gestärkt (Frikandel Speciaal met Frietjes) und auf unser Vorhaben angestoßen. Durch das Fenster der Brasserie sahen wir die untergehende Sonne – von Wolken weit und breit keine Spur. Die Kellnerin war sichtlich irritiert, als wir sie fragten, ob man den wohl in den Dünen schlafen könne und meinte nur, wir sollten aufpassen, dass wir keinen Ärger mit der Coast Guard bekämen, den Schlafen am Strand sei strikt verboten. Aber ich meine ihrem Blick entnommen zu haben, dass sie unsere Frage nicht so richtig ernst genommen hat.

 

Wir bauen Betten und schlafen am Strand

Wir bauten dann also, etwas abseits des Strandes, kurz vor den Dünen unser Nachtlager auf. Glücklicherweise mussten wir die Metallbetten nicht weit schleppen, aber das Zusammenschrauben in der Dunkelheit hat uns trotz Stirnlampen bestimmt eine halbe Stunde gekostet. Da versteht man rückblickend, wie angenehm es ist, dass ein Outdoor-Bett wie die SkyHeia ohne Werkzeug in zwei Minuten zusammengebaut ist! 

Zum Glück hatten wir dicke Oberbetten und zusätzliche Winter-Schlafsäcke an Board, denn von der erwarteten Milde des Meers war nichts zu spüren. Aber als wir einmal in unseren Betten lagen, wurde es schnell gemütlich warm und der Blick in den Sternenhimmel war atemberaubend! Wo im Sommer der vom Meer aufsteigende Dunst den Blick in die Sterne trübt, war jetzt kristallklare Sicht angesagt und die Luft war rein und frisch. Mit unseren “Schlafmützen” auf dem Kopf fielen wir schon bald in einen tiefen, erholsamen Schlaf.

 

Gefrorener Sand und kalter Kaffee

Der dauerte bis zum nächsten Morgen, als die ersten Sonnenstrahlen den Himmel erhellten. Erste Frühaufsteher waren mit Hunden bereits am Strand unterwegs oder joggten sich warm. Uns fiel erst jetzt auf, wie stark es in der Nacht abgekühlt war: der Sand war mit einer weiß glänzenden Eisschicht überzogen und hart gefroren! Von der Kälte (die Temperaturen waren nachts auf circa -3° C gesunken) hatten wir (außer im Gesicht) allerdings gar nichts bemerkt, sondern wohlig warm geschlafen.

Wir haben unser Nachtlager dann wieder abgebaut und wollten in der Brasserie erst einmal ein Frühstück genießen. Auf den Kaffee mussten wir allerdings eine Stunde lang warten, denn in der ungewöhnlich kalten Nacht waren die Wasserleitungen eingefroren und die Brasserie musste erst einmal Wasser in Kanistern organisieren, um die Kaffeemaschine in Gang zu bringen. Aber nach solch einem tollen Schlafen am Strand konnte das bisschen Warten unser Glücksgefühl nicht trüben.

Solche Nächte – traumhafter Ort, ungetrübter Blick in die Sterne, ungewöhnliche Erlebnisse wie die klirrende Kälte – sind echte Highlights beim Draußen Schlafen. Und obwohl es ein extrem kurzer “Urlaub” war, war es für die Seele trotzdem eine irre Erholung vom Alltagsstress.

Und wir hatten unser Projekt “Outdoor-Bett” feierlich eröffnet.

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